Die bundesweite Initiative schule@museum ist nun mit dem internationalen CECA Best Practice Award ausgezeichnet worden. Stellvertretend für die Initiative nahm Antje Kaysers vom Bundesverband Museumspädagogik den Preis bei der CECA-Jahreskonferenz in Eriwan/Armenien entgegen. Bei der Auszeichnung handelt sich um den erstmals ausgelobten Preis des Committee for Education and Cultural Action (CECA) des Internationalen Museumsrats ICOM. Mit ihm werden Initiativen kultureller Bildung im Museumsbereich prämiert, die in ihrer Konzeption und Durchführung vorbildlich für andere Projekte sind.

schule@museum hat den Award gemeinsam mit vier weiteren Initiativen aus Portugal, Italien, Brasilien und Tansania erhalten. Mit ihm verbunden ist eine ausführliche Darstellung der Initiative in einer internationalen Publikation und die Präsentation bei der CECA-Jahreskonferenz in Eriwan, Armenien. Darüber hinaus erhielten fünf weitere Projekte eine Anerkennung ausgesprochen, vier weitere eine Nennung.

„Wir freuen uns sehr, dass unsere Initiative schule@museum den CECA-Award gewonnen hat. schule@museum hat gezeigt, dass sich diese beiden unterschiedlichen Institutionen bestens ergänzen. In Museen erleben Kinder und Jugendliche anhand der gezeigten Originale prägende und unterhaltsame Momente. Sie lernen spielerisch und mit allen Sinnen wie beispielsweise berühmte Künstler gearbeitet oder wie Ihre Urgroßeltern gelebt haben. Dieses Potential gilt es in Zukunft intensiver und regelmäßig zu nutzen“, freut sich Hannelore Kunz-Ott, langjährige Begleiterin des Projekts von Seiten des Bundesverbands Museumspädagogik.

Mit der von 2004 bis 2011 laufenden bundesweiten Initiative schule@museum sollten langfristige und dauerhafte Partnerschaften zwischen Schulen und Museen angeregt und gefördert werden, damit Kinder und Jugendliche aller Altersklassen und Bildungsschichten einen Zugang zum Museum erhalten. schule@museum war eine Gemeinschaftsaktion des BDK – Fachverband für Kunstpädagogik, des Bundesverbands Museumspädagogik, der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb, des Deutschen Museumsbundes und der Stiftung Mercator.

Die Koordination der Initiative erfolgte durch Monika Dreykorn. In diesem Rahmen wurden unter anderem einen Multimedia-Wettbewerb, ein Web 2.0-Projekt sowie eine dreijährige Intensivbegleitung von 15 Einzelprojekten im gesamten Bundesgebiet realisiert.

Mehr zur Initiative schule@museum finden Sie unter www.schule-museum.de!

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CECA, das Committee for Education an Cultural Action, ist mit über 1000 Mitgliedern aus rund 85 Ländern eines der größten Komitees des Internationalen Museumsrats ICOM. Seine Mitglieder sind Museumsfachleute aus dem Bildungsbereich, die sich die Weiterentwicklung der Museumspädagogik zum Ziel gesetzt haben. Das Komitee ist Teil von ICOM, der internationalen Organisation von fast 30.000 Museen und Museumsfachleuten in 137 Ländern, die dem Erhalt, der Pflege und der Vermittlung des kulturellen und natürlichen Welterbes verpflichtet ist.

 

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